Soziale Teilhabe - ein ganzheitliches Konzept

Das Konzept bietet eine einfache Systematisierung der vielen Ziele und Erwartungen, die
mit dem Begriff Integration verbunden sind. Mithilfe dieses Konzepts stellen wir die Person
und die Gemeinschaft in den Mittelpunkt unseres Verständnisses von sozialer Teilhabe (Integration).

Das Konzept dient der Systematisierung von:

  • Ziele der Integration
  • Aufgaben
  • Handlungsebenen

DEN MENSCHEN IN DEN MITTELPUNKT STELLEN

Soziale Teilhabe gliedert sich in vier Felder:

Die Felder sind gleichrangig, gleichwertig und miteinander verbunden. Sie adressieren die verschiedenen Facetten im Leben einer Person, das Zusammenleben in Gemeinschaften und Gesellschaftssystemen sowie verschiedene Akteurs- und Handlungsebenen.

Dieses Konzept ist auf unterschiedliche Zeilgruppen gesellschaftlicher Integrations- und Inklusionsbemühung übertragbar, da es keinen Rückgriff auf Ausschlusskriterien gibt. So sprechen wir von einem ganzheitlichen Konzept sozialer Teilhabe.

Wir nutzen das Konzept für die Systematisierung der Aufgaben zur Integration von geflüchteten Menschen. Auf den folgenden Seiten werden die unterschiedlichen Felder beschrieben und abschließend ein Fazit gezogen. In jedem Feld sind neben Inhalten und Zielen auch erste und weiter zu ergänzende Handlungsansätze aufgeführt. Diese sind für unterschiedliche Akteure im Ehrenamt sowie Hauptamtliche aus Kirche und Sozialdiensten, Wirtschaft, Politik und Verwaltung relevant. Auf diese Weise wird das Zusammenspiel der unterschiedlichen Ebenen deutlich.

Die Ausführungen in diesem Konzept sind bewusst offen, d.h. ergänzungsfähig gehalten, denn eine umfassende Konkretisierung könnte der Komplexität nicht gerecht werden. Auch möchten wir dazu ermuntern, dieses konzeptionelle Grundgerüst als Arbeitshilfe zu nutzen, zu erweitern und auf weitere Zielgruppen zu übertragen.

Mehr über die einzelnen Felder erfahren Sie hier: Beziehung  KompetenzenEingliederung in gesellschaftliche TeilsystemeMitwirkung