Bistum und Diözesan-Caritasverband Trier

Konzept zur Unterstützung von Flüchtlingen

Ausgangslage

Seit 2013 ist die Zahl der Asylsuchenden  in Deutschland deutlich angestiegen. In den zum Bistum zählenden Städten und Landkreisen der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland fanden zahlreiche Menschen Schutz vor Verfolgung und Krieg.

An zahlreichen Stellen im Bistum, bei Caritasverbänden, Dekanaten und Pfarreien sind Initiativen entstanden, die sich in sehr vielfältiger Weise den geflüchteten Personen zuwenden und sie unterstützen.

 

Ansatz

Während staatliches und kommunales Handeln sich weitgehend aus dem Vollzug der einschlägigen Gesetze ergibt (Aufenthaltsrecht, Arbeitserlaubnisrecht etc.), folgt aus dem Selbstverständnis der Kirche die umfassendere Fragestellung: was brauchen die zu uns geflüchteten Menschen in den verschiedenen Phasen ihres Ankommens und Lebens?

Daraus ergeben sich drei Aufgabenstellungen:

  1. Wie können die verschiedenen kirchlichen Akteure konkret den bei uns lebenden Geflüchteten helfen?
  2. Welche Unterstützung benötigen die Akteure dazu?
  3. Welche Probleme auf gesellschaftlicher und politischer Ebene sind unabhängig vom Bemühen um den einzelnen Menschen vor Ort zu benennen und anzugehen?

Grundsatz: Integration vor Ort setzt auf Initiativen vor Ort – es gibt keinen „Masterplan“ des Bistums. Es wird auf Initiativen vor Ort und vorhandene Ressourcen gesetzt.