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Informationen zum Corona-Virus für die Flüchtlingshilfe im Bistum Trier

Stand: 11.05.2020

Auf dieser Seite finden Sie Informationsmaterialien zum Umgang mit dem Corona-Virus, mit einem Fokus auf Flüchtlingshilfe und das Bistum Trier. Mittlerweile haben viele etablierte zivilgesellschaftliche Organisationen sowie staatliche Stellen "Corona-Sonderseiten" und Newsletter eingerichtet, auf die unten verwiesen wird. Die dort vorhandenen Informationen werden nicht alle hier auch aufgeführt, um unnötige Doppelstrukturen zu vermeiden und Übersichtlichkeit zu wahren.

Auch sollen hier Initiativen, Ideen und Projekte aus dem Bistum Trier gesammelt werden, die zeigen, was in der Flüchtlingshilfe in Zeiten der Corona-Pandemie gemacht werden kann.

Ihre Ergänzungen nehmen wir gerne auf. Bitte schicken Sie diese an christoph.horteux(at)bistum-trier.de

Informationen zum Bistum Trier

Linktipps: Informationen zum Corona-Virus und Flüchtlingshilfe

Materialien und Texte

Ideen, Projekte und Initativen aus dem Bistum Trier

  • Masken nähen zum Schutz anderer - Caritas ruft zur Mithilfe auf

    Angesichts des Mangels an Schutzkleidungen ruft die Caritas im Bistum Trier zum Nähen von Masken auf. „Selbst die einfachen Einmal-Schutzmasken sind kaum noch zu bekommen“, beklagt beispielsweise Michael Groß, Direktor des Caritasverbands für Saarbrücken und Umgebung. „Sehr zum Leidwesen der Mitarbeitenden unserer Caritas Sozialstationen und der Trägergesellschaft Kirchliche Sozialstationen gGmbH (TKS). Um unsere Mitarbeiter und auch unsere Patienten vor einer Ansteckung zu schützen, benötigen wir dringend Schutzmasken“.
    Den Bericht der Bischöflichen Pressestelle finden Sie hier: www.bistum-trier.de

  • Anleitungen zum Nähen und 3D-Drucken von Gesichtsmasken

    Im oben genannten Artikel der Bischöflichen Pressestelle wird folgendes zum Maskennähen genannt:

    "Im Internet finden sich derzeit zahlreiche Anleitungen zum Nähen einfacher Mund-Nase-Schutz-Masken (MNS-Masken). So beispielsweise vom Nähcafé Lotte aus Bautzen, die schon seit einiger Zeit Atemmasken für krebskranke Kinder nähen. Der Vorteil dieser Masken ist, dass ein Draht eingenäht werden kann, der für einen besseren Halt im Nasenbereich sorgt. Eine weitere beliebte Anleitung ist die der Feuerwehr Essen, die diese ebenfalls kostenlos ins Netz gestellt hat."

    "Die Masken bieten der Trägerin oder dem Träger zwar keinen vollständigen Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus wie beispielsweise professionelle Masken der Klasse FFP 2 und FFP 3. Dennoch können die Trägerinnen und Träger mit selbstgenähten MNS-Masken die Wahrscheinlichkeit andere Menschen zu infizieren deutlich senken. „Die Masken dienen also dem Schutz von anderen“, erklärt Esther Braun-Kinnen Referentin für Krankenhausseelsorge im Bistum Trier."

  • Ehepaar Mohamadi aus Bruttig-Fankel näht 250 Masken in 3 Tagen

    "Jafar Mohamadi und seine Frau Maryam gönnen sich kaum eine Pause. Seit einiger Zeit laufen in ihrer Wohnung in Bruttig-Fankel wie bei weiteren Ehrenamtlichen der "Initative für Neuzugezogene in Moselkrampen" die Nähmaschinen heiß - sie stellen Mund-Nasen-Bedeckungen her."
    Das seit 2016 im Moselort lebende Ehepaar nähte 250 Masken in drei Tagen. Den Artikel der Bischöflichen Pressestelle finden hier.

  • Dekanat Cochem: Maskennähen, "Tafel"-Ersatz - Lebensmittelausgabe an Bedürftige, Corona-Seelsorge-Telefon, Lebensberatung

    Mitarbeiter*innen der Initiative für Neuzogene Moselkrampen, eine Hauptamtliche des Dekanats in ihrer Freizeit und weitere Personen nähen Mund- und Nasenschütze für das Krankenhaus "Kemperhof Koblenz", das Katholische Krankenhaus und das Altenheim St. Josef in Zell.

    Im Kreis Cochem-Zell wurde die "Tafel" wegen der Corona-Pandemie geschlossen Junge, belastbare Menschen wurden aufgerufen, sich in lokalen Nachbarschaftshilfen zu engagieren. Zudem setzen sich kirchliche Mitarbeitende und Ehrenamtliche zusammen mit den Verbandsgemeindeverwaltungen dafür ein, dass Alternativen für die "Tafel" eingerichtet werden.

    Auch Geflüchtete engagieren sich beim Nähen von Mund- und Nasenschutz und bei den Alternativen für die "Tafel".

    Ehren- und Hauptamtliche bietet täglich von 17 bis 20 Uhr ein Seelsorge-Telefon an.
    Kurztext

    Wenn Ratsuchende in der Corona-Krise z.B. akute Ängste entwickeln, die familiäre Situation zu hoher Belastung führt, Ehekrisen entstehen, sich Eltern die Frage stellen, wie sie mit ihrem Kind über die aktuelle Situation sprechen können oder weitere Erziehungsfragen auftauchen, können sie sich an die Erziehungs-, Lebens-, Ehe- und Familienberatungsstelle wenden.

    Pressemitteilung

     

     

     

  • Dekanat Simmern-Kastellaun: Maskennähen, Lebensmitteleinkäufe, Hausaufgabenunterstützung, Palmzweige

    Die Caritasmitarbeiterin Birgit Wagner berichtet aus ihrem Wohnort Gemeinde Buch im Hunsrück, Pfarrgemeinde St. Nikolaus.

    1) Fünf Frauen aus dem Ort schlossen sich der Initiative zum Nähen von Mundschutzen im Rhein-Hunsrück-Kreis an.

    2) Es werden vermehrt telefonische Kontakte untereinander gesucht, um z.B. der Lebensmittelversorgung der älteren Menschen zu sichern. Geflüchtete halten über Messengerdienste mit ihren Helfern Kontakt und bieten ihre Hilfe dazu an. Allerdings scheint es in diesem Bereich mehr Hilfsangebote als tatsächliche Bedarfe zu geben.

    3) Telefonische Kontaktsuche zu sozialschwachen Familien mit schulpflichtigten Kindern, um Hilfsbedarfe bei den Schularbeiten zu Hause zu ermitteln (nach der Grundidee "Drucker-Aktion der Jugend im Bistum Trier"). Das Angebot, die Lehraufträge zur Bearbeitung für die Kinder auszudrucken und in den häuslichen Briefkasten zu legen, wird allerdings nicht als hilfreich angesehen, da die Kinder ihre Aufgaben vor der Bearbeitung von Handy selbst auf ihr Arbeitsblatt übertragen. Weitaus schwieriger scheint es, das Erarbeitete zurück an die Schulen zu schicken, da in den Haushalten keine Scanner vorhanden sind. Mehrheitlich lichten die Kinder ihre Ergebnisse daher mit dem Handy ab und leiten diese so an die Schulen zurück. 

    4. Da das gemeinsame Erleben der Palmweihe im Gottesdienst in diesem Jahr nicht möglich ist, schneiden zwei Frauen ausreichend Buchsbaum für alle Haushalte der Pfarrgemeinde in ihren Gärten und fassen sie zu Palmzweigen zusammen. Nach der zentralen Segnung in Kastellaun werden diese am Palmsonntag in der Bucher Pfarrkirche ausgelegt und können dort abgeholt werden.

     

  • Ausdruckservice der Jugendeinreichtungen im Bistum Trier

    " Die ursprüngliche Idee war durchaus eine Nummer kleiner gedacht, gesteht Jan Lehmann, Jugendpfarrer und Leiter der Kirche der Jugend Marienburg in Zell an der Mosel und FachstellePlus für Kinder- und Jugendpastoral Marienburg und Zell: „Für die Besucher des Jugendzentrums in Saarburg sollten in der Zeit, da die Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen ist, die von Lehrern zugesendeten Arbeitsmaterialen ausgedruckt werden.“ Mittlerweile gibt es diesen Druckservice in zehn Einrichtungen der kirchlichen Jugendarbeit im Bistum Trier. Allein Rund 300 Druckaufträge wurden auf der Marienburg und in Wittlich in den zurückliegenden Wochen bearbeitet."

    Lesen Sie diesen Artikel über den Ausdruckservice der Jugendeinrichtungen im Bistum Trier weiter auf
    https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/ueberrascht-von-dem-enormen-zuspruch/