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Begegnung mit Gläubigen

Die religiöse Landschaft in unserer Gesellschaft ist vielfältiger geworden. Dazu tragen nicht zuletzt christliche und muslimische Menschen aus dem Orient bei, die in Deutschland und in Europa angekommen sind. Interreligiöse Begegnungen sind daher ein wichtiger Baustein für ein gelingendes Miteinander in der Gesellschaft, denn der Dialog schlägt Brücken. Zudem ist die respektvolle Begegnung von Gläubigen mit den Anhängern anderer Religionen, darunter auch den Muslimen, der katholischen Kirche ein besonderes Anliegen. Dieses Anliegen wird durch den interreligiösen Dialog befördert. Zu diesem Zweck hat die Deutsche Bischofskonferenz eine eigene Arbeitsstelle einberufen (CIBEDO e.V.).

  • Interreligiöser Dialog

    Mit dem Stichwort Interreligiöser Dialog sind alle respektvollen und konstruktiven Beziehungen mit Personen und Gemeinschaften anderen Glaubens gemeint mit dem Ziel, sich gegenseitig zu verstehen, zu befragen und bereichern. In solchen Begegnungen geben die Gläubigen Zeugnis von der Wahrheit ihres Glaubens im Respekt vor der religiösen Überzeugung des anderen.

  • Man unterscheidet unterschiedliche Formen des interreligiösen Dialogs

    • Beim Dialog des Lebens geht es um das Zusammenleben von Angehörigen unterschiedlicher Religionen in einer offenen und nachbarschaftlichen Atmosphäre, um das Teilen von Freude und Leid, von Problemen und Sorgen.
    • Im Dialog des Handelns arbeiten Menschen christlichen und muslimischen Glaubens auf der Grundlage der Menschenrechte für eine umfassende Entwicklung und Befreiung zusammen.
    • Im Dialog des theologischen Austauschs vertiefen SpezialisteInnen das Verständnis des jeweiligen religiösen Erbes, befragen sich und tauschen sich theologisch aus.
    • Im Dialog der religiösen Erfahrung tauschen Menschen, die in ihrer eigenen religiösen Tradition verwurzelt sind, ihre Erfahrungen im Gebet, im Glauben und in der Suche nach der Wahrheit Gottes und seiner Barmherzigkeit aus.
  • Herausforderungen des interreligiösen Dialogs

    Auch im Dialog liegen Herausforderungen, denn es gibt selbstverständlich Unsicherheiten im Umgang miteinander. Diese können und sollen auf eine respektvolle Weise offen angesprochen werden. Unterschiede zwischen den Glaubensgemeinschaften sollen dabei nicht unausgesprochen bleiben oder gar nivelliert werden. So ist es immer hilfreich, mit erfahrenen Personen im interreligiösen Dialog zusammenzuarbeiten oder sich mit entsprechendem Material vorzubereiten. Eine Zusammenstellung hilfreicher Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bistums Trier.

    Am wichtigsten ist es aber sich für andere Religionen und Glaubensgemeinschaften zu interessieren und sich trauen, den Kontakt zu suchen. Auch im interreligiösen Dialog gilt: Wer einen Dialog führt, muss auch über den eigenen Glauben Auskunft geben können. Daher ist der interreligiöse Dialog auch immer geprägt von Zeugnis und Einladung zum Glauben.

  • Links und Inforamtionen
  • Sich engagieren
  • Auf einen Blick
  • CIBEDO e.V. - christlich-islamische Begegnungs- und Dokumentationsstelle der Deutschen Bischofskoferenz
  • Verhalten Sie sich gegenüber Glaubensbekenntnissen aller Religionen und Glaubensgemeinschaften respektvoll
  • Sprechen Sie über Ihren Glauben und nehmen Sie keine Bewertung anderer Glaubensrichtungen vor
  • Nehmen Sie an Angeboten des Besuchs von Gebetsstätten, wie zum Beispiel Moscheen- oder Kirchenbesuchs, teil oder initiieren Sie diese gemeinsam mit der Hilfe von Hauptamtlichen vor Ort
  • Nehmen Sie an Tagen der offenen Moschee oder der offenen Kirche teil
  • Nehmen Sie an Austauschangeboten über Religionen teil oder initiieren Sie diese
  • Nehmen Sie am multireligiösen Gebet der Religionen für den Frieden teil

 

  • Der Dialog der Religionen ist der katholischen Kirche ein wichtiges Anliegen
  • Ziel des Dialogs ist es einander zu verstehen, zu befragen und zu bereichern
  • Der Austausch über Unsicherheiten und Unterschieden gehört zum Dialog dazu