Unsere Webseite verwendet Cookies (kleine Textdateien, die sie auf Ihrem Rechner ablegt); dadurch bleibt die Seite für Sie möglichst leicht zugänglich und komfortabel. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können in den Einstellungen Ihres Browsers bestimmen, ob er Cookies akzeptiert oder nicht. Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Aktuelles aus der Hilfe für Geflüchtete

Fortbildung Self-Care, Die Kraft der Selbstfürsorge

Um die Herausforderungen dieses außergewöhnlichen Jahres 2020 besser bewältigen zu können, bietet die Fortbildung Self-Care tragfähige Entlastungsstrategien für die tägliche Arbeit mit Flüchtlingen. Sie findet am 18. August 2020 von 9.00 bis 17.00 Uhr im Josefsstift in Trier statt. Weitere Informationen


Jetzt Petition unterzeichnen für Landesaufnahmeprogramm in Rheinland-Pfalz

Das katholische Büro Mainz (es vertritt die katholischen (Erz)Bistümer mit Gebietsanteilen in Rheinland-Pfalz, das heißt: Trier, Köln, Limburg, Mainz, Speyer), die Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz, der DGB RLP/Saarland, die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in RLP (darin vertreten die Caritas) sowie die Seebrücke, der Verein Resqship e.V., der AK Asyl-Flüchtlingsrat RLP, Aktiv für Flüchtlinge RLP, Armut und Gesundheit in Deutschland e.V. und der Initiativausschuss für Migrationspolitik in RLP haben die rheinland-pfälzische Landesregierung dazu aufgefordert, mit einem Landesaufnahmeprogramm auf die Notlage von Menschen auf der Flucht zu reagieren.

Sie fordern die rheinland-pfälzische Landesregierung auf:

  • Schaffen Sie mit einem dauerhaften LAndesaufnahmeprogramm sichere und legale Zugangswege und eine Lebensperspektive für jährlich 1.000 besonders verletzliche Flüchtlinge aus den Flüchtlingslagern in Libyen, dem Libanon und anderen Erstaufnahmeländern!
  • Setzen Sie alle Hebel in Bewegung, damit die Bundesregierung endlich ein dauerhaftes Aufnahmeprogramm für im Mittelmeer aus Seenot gerettete Personen, für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge in griechischen Flüchtlingslagern und für Schutzsuchende auflegt, die auf der sogenannten Balkanroute festsitzen. Setzen Sie ein Zeichen, indem Sie der Bundesregierung verbindlich zusagen, im Rahmen eines solchen Programms pro Jahr 200 Flüchtlinge mehr aufzunehmen, als es nach dem innerdeutschen Verteilmechanismus (Königssteiner Schlüssel) eigentlich müssen! Menschlichlichkeit und Solidarität haben in Rheinland-Pfalz eine lange Tradition! Die Menschen, für die wir uns mit diesen Forderungen einsetzen, brauchen beides jetzt!

Diese Forderungen werden bereits jetzt unterstützt von zahlreichen Einzelpersonen sowie von über 50 Flüchtlingsinitiativen, Beratungsstellen, Verein und Verbänden, in denen Menschen sich haupt- und ehrenamtlich für die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen eingagieren.

Unter der Adresse www.openpetition.de/!rlpnimmtauf besteht die Möglichkeit, die Forderungen online zu unterstützen. Hierum bitten wir herzlich! Unter der angegebenen Adresse stehen zudem Aufruf selbst und weitere Hintergrundinformationen zum Download bereit.

Petitionstext

Hintergrund zur Petition


Informationen zum Corona-Virus

Auf unserer Sonderseite finden Sie Informationen und Materialen zum Umgang mit dem Corona-Virus, die für die Flüchtlingshilfe im Bistum Trier relevant sind.

Sonderseite Corona-Virus

Unsere gemeinsame Antwort als Kirche lautet:

"aufnehmen, schützen, fördern, integrieren" (Papst Franziskus)

Das Bistum Trier widmet sich dieser Aufgabe mit dem Konzept der sozialen Teilhabe.

Die Begleitung und Unterstützung von geflüchteten Menschen auf ihrem Weg zur Integration ist eine anspruchsvolle, umfassende und komplexe Aufgabe. Neben staatlichen Strukturen fordert sie auch alle Ebenen kirchlichen Engagements (Ehrenamtliche, Hauptamtliche und die Bistumsebene). Die Kirche im Bistum Trier widmet sich gemeinsam mit einem Netzwerk von Haupt- und Ehrenamtlichen aus Seelsorge, Caritas und den Verbänden dieser wichtigen Aufgabe auf den unterschiedlichen Ebenen.

Im Bistum Trier sprechen wir aufbauend auf einem leicht verständlichen und systematischen Modell vom umfassenden Ziel der sozialen Teilhabe. Mit Hilfe dieser Systematisierung können die ausgearbeiteten Ziele auf den unterschiedlichen Ebenen subsidär und im Rahmen unserer Möglichkeiten bearbeitet werden. Mehr zum Konzept erfahren Sie hier.